Die jüngsten Ereignisse hier in Hameln, haben mich dazu bewogen diesen Artikel über die Sicherheit beim Parkour zu verfassen und damit den im April letzten Jahres verfassten Artikel noch weiter zu vertiefen und erneut ins Gedächtnis zu rufen.
Am Donnerstag Abend erreichte mich über Facebook die Nachricht das Alica beim Training abgestürzt ist und in die MHH geflogen wurde. Einen Tag später war es dann auch in der DeWeZet zu lesen. Ich denke jeder aus dem Team und aus der Community der das mitbekommen hat, hat sich große Sorgen gemacht. Angesichts dessen das sie aus ca 3 Metern Höhe mit dem Rücken auf eine Treppe gefallen ist, stellen sich die Verletzungen als Glück im Unglück dar, da sie (so wie es derzeit aussieht) wieder vollständig gesund wird.
Wenn man als Außenstehender von so einer Verletzung beim Parkour etwas mitbekommt, denkt man: „Ich habs schon immer gewußt, dass dieser Sport so gefährlich ist.“ Leute die selbst Parkour betreiben denken sich vielleicht etwas wie: „Da hätte sie besser aufpassen müssen“. Doch was ist es das Parkour gefährlich macht, wenn man doch deutlich seltener von üblen Verletzungen hört als beispielsweise beim Fußball oder Handball? Hierzu eine kleine Auflistung:
Parkour ist gefährlich weil:
- Die Art der Verletzungen je nach Höhe und Bauart am Spot, unter Umständen sogar tödlich sein können
- es einem Selbsteinschätzung, Konzentration und Respekt abverlangt, die in einer vom Anspruchsdenken geprägten Generation immer seltener zu finden ist. Vielmehr hoffen viele auf schnelle Resultate in kurzer Zeit und
mit wenig Arbeit (oder Anstrengung).
Parkour ist ungefährlich weil:
- ...


Wir haben mal wieder ein Sondertraining für diesen Sonntag angesetzt. Mitglieder und Gäste sind wie immer herzlich willkommen.